Liebe Schüler!

 

Es war eine richtig aufregende Woche mit euch und ich habe viel gelacht.

Eure Wünsche im Klassenrat werde ich sehr gerne erfüllen!

 

Heute ist ja ein richtiges Schmuddelwetter. Daher werde ich dir und deinen Eltern alle Infos des Elternabends und alle Termine auf die Hompepage setzen.

 

Für dich habe ich nun je einen Bereich für die Dritt- und Viertklässler erstellt.

 

Darauf findest du weitere Übungsmöglichkeiten passend zum Unterricht.

 

 

Viel Spaß dabei!

 

 

24.9.22

 

Deutsch:

 

Nächste Woche lesen wir jeden Morgen an der Garderobe unsere wahr/falsch Geschichten! Ich bin ja gespannt, wer es schafft, ob alle herausfinden, welche Geschichte geflunkert ist!

Sie sind wirklich toll geworden und du hast dich sehr angestrengt nicht den roten Faden zu verlieren!

 

Was ist der rote Faden?

Jemanden, der oft gewinnt, immer gute Laune hat, und dem alles leicht von der Hand geht, nennt man einen Glückspilz. Oder man sagt: das Glück zieht sich wie ein roter Faden durch sein Leben. Der rote Faden ist also etwas, das immer wiederkehrt oder da ist, wie ein Leitmotiv oder eine typische Besonderheit.

Rote Faden

Aber warum sagt man das?

Der Ausdruck stammt vermutlich aus der Seefahrt. Vor einigen Jahrhunderten passierte es recht häufig, dass Seile und Taue von den Schiffen geklaut wurden. Dann war die Not groß: denn ohne sie konnten die Seefahrer keine Segel setzen und ihr Schiff nicht am Hafen fest machen. Das war sehr ärgerlich.

Rote Faden
 

Ab Mitte des 18. Jahrhunderts wurde deshalb in alle Taue, die der englischen Marine gehörten, ein roter Faden eingearbeitet. Man konnte ihn nicht entfernen, ohne das Tau dabei kaputtzumachen. Und am roten Faden erkannte man, wem das Tau gehörte und ob es vielleicht Diebesgut war.

Rote Faden

Das soll tatsächlich zu einem starken Rückgang der Diebstähle geführt haben.

Rote Faden

Die Redensart hat sich bis heute erhalten: Es zog sich also der rote Faden durch die Taue, so wie sich bestimmte Ereignisse durch das Leben ziehen. Ah!